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Lasertherapie

Lasertherapien erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Bei welchen Krankheitsbildern ist nun eine Lasertherapie angezeigt, vertretbar bzw. nicht angebracht?

Laser als beste Therapie

Vergleichbare Alternativ-
methoden vorhanden

Laser nicht angebracht

Vaskuläre Läsionen
(Couperosen, Feuermale, Blutschwämmchen)
Alters- und Pigmentflecken 
Gutartige Tumoren kritischer Lokalisation
Vermehrte dunkle Körperbehaarung
Tätowierungen

Narbige, faltige, lichtgeschädigte Gesichtshaut
Gutartige Tumoren unkritischer Lokalisation
Warzen Hände und Füsse
Feigwarzen Genitale
Vermehrte helle Körperbehaarung

 
          Pigmentierte Muttermale
Bösartige Geschwulste
Warzen auf den Fusssohlen

In unserer Praxis führen wir alle heute üblichen (Tätowierungen, benigne Hauttumoren und vermehrte Körperbehaarung sowie schliesslich narbige, faltige, lichtgeschädigte Gesichtshaut mit dem Laser.
Folgende Lasersysteme stehen uns dabei zur Verfügung:

 

  • Dermablate Erb-YAG-Laser (2940 nm) Aesculap Meditec für Laservaporation
  • MedArt 435 Diodenlaser (810 nm) Asah-Medico für Enthaarung
  • Medlite IV Q-switched Nd-YAG – Laser (1064, 650 und 532 nm) ConBio für Pigmentflecken und mehrfarbige Tätowierungen

Der Medlite IV-Pigmentlaser (532 nm, 650 nm und 1064 nm) deponiert seine Lichtenergie innerhalb von einigen nsec (= Milliardstelsekunden) in Melaningranula (= natürliche schwarze Pigmentkörnchen) oder in künstlich eingebrachten Farbpigmenten. Diese werden dann durch Mikroexplosionen zu kleineren Partikeln zerstäubt und anschliessend vom Körper abtransportiert und abgebaut. So lassen sich mehrfarbige Tätowierungen, Altersflecken, Sommersprossen und andere Pigmentflecken aufhellen. Die selektive Therapie der Zielstrukturen schont die Haut, durch die der Laserstrahl in die Tiefe dringt, maximal. Entsprechend resultieren praktisch nie Narben. Während Pigmentflecken häufig in einer Behandlung entfernt werden können, benötigen Schmucktätowierungen, je nach Tintendichte, in der Regel 6 – 12 Sitzungen. Insbesondere gewisse gelbliche und grünliche Farbtöne sind manchmal schwer angehbar. Bei der Entfernung von sog. Permanent-Make-Ups bewirken photochemische Prozesse in einigen Fällen einen Farbumschlag der Pigmente, welcher anschliessend den Einsatz eines andern Lasertyps erfordern.

Durch die Behandlung kommt es bei Tätowierungen kurzfristig zu leichter Rötung und Schwellung sowie stellenweise zu kleinsten punktförmigen Blutungen. Hier kann eine Wundcrème (z. B. Fucidine oder Flammazine) nützlich sein. Pigmentflecken dagegen zeigen meist nur eine vorübergehende dunkelrötliche Verfärbung (= Mikroblutungen in die Haut). Allfällig gebildete winzige Krüstchen fallen von selber ab und sollten nicht abgekratzt werden. Die eigentliche Aufhellung der behandelten Läsionen findet nun in den folgenden 3 bis 4 Wochen statt.

Leider ist die Laserbehandlung nicht absolut schmerzfrei. Der Schmerzcharakter ist mit ganz feinen Nadelstichen vergleichbar. Bei Kindern und sehr schmerzempfindlichen Personen verwenden wir deshalb gelegentlich ein lokales Betäubungsmittel (Emla - Crème oder - Patch), welches wir vorgängig während 60 – 90 Minuten einwirken lassen.

Beachten Sie bitte noch folgende Punkte:

  • Verzichten Sie vor der Laserbehandlung während mindestens 2 Wochen auf jegliche Sonnen- oder Solariumbestrahlung, da sonst ein Teil des Laserlichtes durch Bräune bzw. Pigment absorbiert wird. Verwenden Sie jeden Morgen (auch bei Regen- oder Nebelwetter) konsequent Sonnenblocker (z. B. Daylong 25/50 oder Microban 30+ oder Bepanthol Sun oder Anthélios XL 60).
  • Kommen sie ungeschminkt und ohne Make-Up zu uns.
  • Nach der Laserbehandlung dürfen Sie sich selbstverständlich waschen oder duschen, nur beim Abtrocknen ist Vorsicht geboten (Abtupfen).
  • Eine temporäre (Wochen bis Monate dauernde) Aufhellung der Oberhaut wird nicht so selten beobachtet. Eine vermehrte Pigmentierung verhindern Sie durch Lichtschutz nach Therapie.
  • Gleiche Hautareale werden – im Bedarfsfall – erst nach 6 – 8 Wochen erneut laserbestrahlt.
  • Vor Behandlungsbeginn bestätigen Sie uns schriftlich auf einem vorgedruckten Formular, dass Sie über die Laserbehandlung und die zu erwartenden Kosten informiert worden sind.

Die Laserepilation ist eine neue Methode zur lang anhaltenden Haarentfernung. Da die Erfahrungen nur bis 1996 zurückreichen und ein Teil der Haarfollikel bloss miniaturisiert und nicht vollständig zerstört wird, sind langfristige Prognosen bezüglich Dauerhaftigkeit der Haarentfernung verfrüht. Die lange Impulsdauer unseres neuen Diodenlasers MedArt 435 («Super Long Pulse» bis 1000 msec gegenüber «Long Pulse» bis 100 msec unseres bisherigen Light Sheers) gestattet höhere Bestrahlungsdosen (mit grösserer Wirksamkeit). Gleichzeitig nehmen Schmerzen und Verbrennungsrisiko ab. Zudem können auch dunklere Hauttypen (Typ V und VI) behandelt werden. Ohnehin sind Diodenlaser von 810 nm anderen Haarentfernungslasern (Ruby-, Alexandrite- und Nd:YAG-Lasern) wegen ihrer optimalen Wellenlänge überlegen. Durch Dauerkühlung werden Schmerzen (weitgehend) vermieden und die Oberhaut geschont. Entsprechend resultieren praktisch nie Narben. Die Entfernbarkeit der Haare beruht darauf, dass die Haarwurzeln (vorwiegend bei Dunkelhaarigen) in der Wachstumsphase besonders viel Melanin

(= natürliches schwarzes Pigment) eingelagert haben bzw. dunkel pigmentiert sind. Der Laserpuls erhitzt nun selektiv die entsprechenden Haarwurzeln und zerstört sie. Da sich aber immer nur ein Teil der Haare in der Wachstumsphase befindet, sind logischerweise mehrere Behandlungen notwendig.

Unmittelbar nach Behandlung kommt es kurzfristig zur leicht brennenden Rötung und Schwellung, welche innerhalb von 24 Stunden von selbst verschwindet. Häufig bilden sich auch winzige Krusten, welche nach einigen Tagen von selbst abfallen. Eine temporäre (Wochen bis Monate dauernde) Aufhellung der Oberhaut dagegen wird nicht so selten beobachtet. Die gelaserten Haare fallen innerhalb von 7 – 10 Tagen aus. Vorübergehend kann somit der falsche Eindruck eines vermehrten Haarwuchses entstehen.

Beachten Sie bitte noch folgende Punkte:

  • Verzichten Sie vor jeder Laserbehandlung während mindestens 4 Wochen auf jegliche Sonnen- oder Solariumbestrahlung, da sonst ein Teil des Laserlichtes durch Bräune bzw. Pigment absorbiert wird. Verwenden Sie jeden Morgen (auch bei Regen- oder Nebelwetter) konsequent Sonnenblocker (z. B. Daylong 25/50 oder Microban 30+ oder Bepanthol Sun oder Anthélios XL 60).
  • Vor der Laserbehandlung sollten Sie die Haare während mindestens 6 Wochen nicht ausreissen oder auszupfen, da sich sonst weniger Haare in der Wachstumsphase befinden.
  • Rasieren Sie dagegen die Haare 1 Tag vor der vorgesehenen Laserbehandlung.
  • Nach der Laserbehandlung dürfen Sie sich selbstverständlich waschen oder duschen, nur beim Abtrocknen ist in den ersten Tagen Vorsicht geboten (Abtupfen).
  • Je nach Hauttyp, Farbe und Lokalisation der Haare sowie kosmetischen Ansprüchen sind 7 bis 8 Behandlungen (in 6 – 16 wöchigen Intervallen) erforderlich.
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